Tipps und Fakten
Tipps und Fakten zur Raucherentwöhnung
Hier haben Sie die Möglichkeit, dass Sie sich zu nützlichen Tipps und Fakten informieren können. Gerade, wenn man vor hat eine Raucherentwöhnung zu beginnen ist man doch oftmals wirklich dankbar für jeden guten und hilfreichen Tipp. Deswegen ist es das Ziel, dass wir Ihnen nicht schreiben wie ungesund das Rauchen ist. Auch ist es nicht das Ziel, dass wir Ihnen die schädliche Wirkweise einer Zigarette erklären möchten. Vielmehr würden wir uns wünschen, dass Sie gut gestärkt und mit Motivation eine Raucherentwöhnung beginnen und rauchfrei werden.
Deswegen bemühen wir uns an dieser Stelle, Ihnen den ein oder anderen Tipp zu geben. Diese Tipps haben natürlich keinen Anspruch darauf, dass sie für Sie persönlich optimal sind. Viel mehr geht es darum, dass Sie beginnen kreativ zu sein und ganz einfach das Abenteuer wagen etwas Neues auszuprobieren.
Wir wünschen Ihnen dabei viel Freude und eine kreative Zeit. :-)
1.Seien Sie mutig!
2.Seien Sie aktiv!
3.Seien Sie abwechslungsreich!
4.Achten Sie auf Ihre Aufmerksamkeit
5.Entfernen Sie alte Rauchutensilien
6.Sparen Sie!
7.Wenn schon Naschen, dann aber richtig.
8.Der Rückfall während einer Raucherentwöhnung
9. Hätten Sie das gewusst? Durchhalten lohnt sich!
10. Nutzen Sie Hilfen und gönnen Sie sich Unterstützung
11. Machen Sie es amtlich!
1.Seien Sie mutig!
Verkünden Sie Ihr Vorhaben. Studien haben ergeben, dass je mehr Menschen von Ihrem Plan wissen, Sie also besonders vielen Menschen von Ihrer Raucherentwöhnung erzählt haben, dass diese Tatsache sich auf Ihren Erfolg auswirken kann. Ihr Gehirn wird also allein durch das Verkünden dieser gesunden Botschaft auf Erfolg programmiert. Auf unmerklicher Ebene werden Sie sich besonders viel Mühe geben.
2.Seien Sie aktiv!
Achten Sie während Ihrer Raucherentwöhnung darauf, dass Sie besonders sportlich sind. Hierbei ist der schonende Ausdauersport natürlich besonders gut. Sie trainieren dabei nicht nur Ihren Körper und Ihre Fitness. Sondern und das ist ganz wesentlich, Sie kommen auf andere Gedanken. Nutzen Sie das Geheimnis was jeder Sportler kennt! Wenn Sie beginnen sich zu bewegen beginnen gleichzeitig Ihre Gedanken sich zu verändern. Warum ist das so? Das liegt daran, dass Ihr Körper und Ihr Geist sich wechselseitig beeinflussen. Das bedeutet für Sie, wenn Sie also viel über eine Zigarette nachdenken, dass Sie sich bewegen können. Treiben Sie Sport und kommen Sie tatsächlich auf andere Gedanken.
3.Seien Sie abwechslungsreich!
Geben Sie Ihrem Tagesablauf einen neuen Pep! Tun Sie Dinge die Sie immer schon taten einfach mal anders! Das soll heißen, wenn Sie morgens direkt nach dem Aufstehen die Zeitung am Küchentisch gelesen haben, beginnen Sie einfach und lesen Sie die Zeitung im Wohnzimmer. Bringen Sie also Abwechslung in Ihren Alltag. Das tut doppelt gut. Zum Einen wirkt so etwas unglaublich belebend und zum Anderen verändert es Ihren alten Rauch-Rhythmus. Hier nutzen Sie den Effekt, dass eine kleine Veränderung andere Veränderungen nach sich zieht. Probieren Sie es selbst einmal aus.
4.Achten Sie auf Ihre Aufmerksamkeit
Wenn gar nichts geht, dann probieren Sie doch mal ein erfrischendes Kaugummi. Doch Achtung! Nicht einfach nur belanglos kauen. Sondern kauen Sie ganz bewusst und intensiv. Achten Sie darauf wie es schmeckt. Wo schmeckt es am meisten? Wie schmeckt es genau? Verändert sich der Geschmack, wenn Sie länger kauen? Wie fühlt es sich an? Wie Fühlt sich Ihre Muskulatur an? Wo kauen Sie? Auf dem Backenzahn? Variieren Sie das Kaugummi im Mund, wie fühlt es sich dabei anders an? Wie sieht es wohl aus, wenn es gekaut wird? Seien Sie also kreativ beim Kaugummi kauen. Das sorgt dafür, dass Ihre Aufmerksamkeit beschäftigt wird. Hierbei gilt, wenn Ihre Aufmerksamkeit bei dem bewussten Kauen ist, tritt anderes in den Hintergrund. Hierbei nutzen Sie einen Effekt den jeder Kennt. Etwas wird plötzlich so wichtig, dass man für andere Dinge keine Zeit mehr hat.
5.Entfernen Sie alte Rauchutensilien
Trennen Sie sich von allen Gegenständen die Sie direkt mit dem Rauchen verbinden. Das macht es dem Gehirn besonders leicht auf andere Gedanken zu kommen. Hier nutzen Sie den Effekt der Assoziation. Das bedeutet, wenn Ihr Gehirn Dinge sieht, hört oder erlebt, dann verbindet es damit alte Erinnerungen und Gefühle. Sorgen Sie als dafür, dass Ihr Gehirn neue Erfahrungen machen kann. Bieten Sie Ihm neue Eindrücke und Erfahrungen.
6.Sparen Sie!
Genau, tun Sie sich etwas Gutes. Sparen Sie eine Zeit lang das nicht ausgegebene Zigarettengeld. Dies ist eine kleine Belohnung und motiviert Sie zu neuen Taten!
7.Wenn schon Naschen, dann aber richtig.
Verzichten Sie auf Dickmacher! Naschen Sie anstatt Weingummi leckeres Lakritz. Anstatt Schokolade knackige Nüsse. Anstatt Chips geröstetes Brot. Obst und Gemüse sind übrigens generell gut.
8.Der Rückfall während einer Raucherentwöhnung
Sie waren eine ganze Zeit erfolgreich und haben nicht geraucht. Ihre Raucherentwöhnung war erfolgreich. Vielleicht viel es Ihnen recht einfach, vielleicht mussten Sie sich arg anstrengen, Sie blieben jedoch rauchfrei. Doch es ist passiert! Sie sind rückfällig geworden und haben wieder angefangen.
Genau an dieser Stelle kommen viele von uns an einen entscheidenden Punkt!
Hier tauchen plötzlich Fragen und Gedanken auf die oftmals eine entscheidende Wendung herbeiführen.
Die Frage nach dem Sinn, des generellen Gelingens, der eigene Mut wird plötzlich in Frage gestellt, die eigenen Fähigkeiten werden angezweifelt, Enttäuschung macht sich breit.
Was soll man nun tun?
Wie geht man damit am besten um?
Die Zweifel, dass man wieder und wieder versagt sind da!
Was ist die Antwort darauf?
Die Antwort ist banal und einfach, doch im ersten Moment anspruchsvoller als man denkt.
Sie lautet: Weitermachen! Niemals aufgeben! Hören Sie sofort wieder mit dem rauchen auf! Jeder Rückfall wird Sie verbessern und Sie werden erfolgreicher sein. Das geht gar nicht anders. Doch Sie müssen weitermachen.
Hier stellt sich zunächst die Frage wie gehen Sie mit der unglücklichen Raucherentwöhnung um?
Als 1. Trösten Sie sich!
Seien Sie Rücksichtsvoll mit sich selbst. Behandeln Sie sich nicht anders als Sie Ihren besten Freund behandeln würden. Das ist wichtig! Rückfälle passieren. Fragen Sie sich, was Sie jetzt am meisten brauchen?
Als 2. Fragen Sie sich:
Jetzt, wo ich Rückfällig war, was könnte mir da am besten hilfreich sein wieder rauchfrei zu bleiben?
Als 3. Beginnen Sie neu!
Die Zeit und Ihr Gehirn arbeiten absolut für Sie! Mit jedem neuen Anfang einer Raucherentwöhnung lernt Ihr Gehirn dazu! Es baut Schaltkreise und Verbindungen die Ihnen die Fähigkeit vermitteln, dass Sie rauchfrei bleiben, neu und besser aus.
9. Durchalten lohnt sich!
Durchhalten lohnt sich in der Raucherentwöhnung. Je länger Sie rauchfrei bleiben desto mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie nicht wieder anfangen. Das liegt übrigens daran, dass Sie im wahrsten Sinne des Wortes rauchfreie Erfahrungen machen die das Gehirn neu programmieren. Das bedeutet, dass Ihr Gehirn beginnt neu zu lernen. Es lernt zum Beispiel, dass frühere Situationen in denen Sie geraucht haben nun rauchfrei erlebt werden. Hierdurch fängt Ihr Gehirn an neue Erfahrungen zu sammeln um nach einiger Zeit daraus eine neue innere Einstellung erwachsen zu lassen. Zum Beispiel die Einstellung, dass Sie ganz einfach nicht mehr rauchen wollen weil Sie es nicht mehr möchten. Geben Sie sich am Anfang Ihrer Raucherentwöhnung, auch wenn es schwer fallen mag, einfach ein wenig Zeit. Die Zeit arbeitet in diesem Fall absolut für Sie! Das ist garantiert!
Nutzen Sie Hilfen & gönnen Sie sich Unterstützung
Eine gute und effektive Methode um auf andere Gedanken zu kommen:
Hörbücher, die auf Mentale Art und Weise auf unbewusste Denkstrukturen eingehen und diese mit speziellen Suggestionen und spezieller Hörakustik verändern, sind sehr hilfreich und führen zugleich weg vom Alltagsstress und wirken mental ausgleichend.
Oder:
Reden Sie mit Menschen die es schon geschafft haben. Das gibt Motivation und stärkt. Oftmals wirkt ein kurzes Gespräch über eine vermeintlich kritische Zeit wahre Wunder.
Sie werden schnell merken, dass Durchhalten lohnt!
11. Machen Sie es amtlich!
Schließen Sie einen schriftlichen Vertrag mit sich selbst. Was sich im ersten Moment vielleicht eher recht merkwürdig liest hat jedoch einen sehr effektiven und psychologisch wichtigen Nutzen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben nämlich bewiesen, dass die öffentliche und schriftliche Bekanntmachung von Einstellungen, Bekenntnissen und Vorhaben einen weitaus tiefgreifenden Charakter besitzt als das alleinige Vorhaben. Dieser Effekt wird in der modernen Psychologie „Kommittent & Konsistenz“ genannt. Das bedeutet, dass einmal öffentliche und schriftlich getätigte Aussagen einen stark bindenden Effekt besitzen.
Laden Sie sich hier den Vertrag [79 KB]
herunter. Unterschreiben und öffentlich dazu stehen.






